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Havelberg und der Dom

 

Seit 2008 führt Havelberg den Namen „Hansestadt Havelberg“. Sie folgte damit ihrer Tradition als alte Hansestadt, denn neben Gardelegen, Salzwedel, Osterburg, Stendal, Seehausen, Tangermünde und Werben ist auch Havelberg seit dem Jahre 1358 Hansestadt gewesen. Im Rostocker Verzeichnis wird Havelberg als Mitglied der Hanse von Anbeginn aufgeführt.

 

Havelberg liegt im Bundesland Sachsen-Anhalt, die Kreisstadt ist Stendal.

Die Stadt und einige Ortschaften liegen in der Mark Brandenburg. Havelberg gehörte historisch zu Brandenburg, Havelberg hatte den Beinamen „Wiege der Prignitz“

 

Im Jahre 948 wurde das Bistum Havelberg erstmalig urkundlich erwähnt. Es war die Zeit der deutschen Ostexpansion. Durch den Slawenaufstand 983 wurden die Deutschen jedoch wieder vertrieben. Erst im 12. Jahrhundert eroberten sie den Bischofssitz zurück. In dieser Zeit wurde auch der steinerne Dom mit dem dazugehörigen Kloster erbaut. Heute noch prägt dieses Bauwerk maßgeblich das Ortsbild Havelbergs.

Die wirtschaftliche Existenz der Stadt beruhte auf dem Handwerk, dem Ackerbau, der Viehzucht und Fischerei. Geschlossene Innungen besaßen das Verkaufsrecht für alle Krebse und Fische von Berlin bis Hamburg. Im Mittelalter entwickelte sich der Schiffbau, gestützt auf die ausgezeichnete Lage an Elbe und Havel, zu einem tragenden Wirtschaftszweig. Durch den Bau seetüchtiger Schiffe erlangte Havelberg Ende des 17. Jahrhunderts viel Beachtung und selbst Zar Peter der Große traf sich hier mit Friedrich-Wilhelm I. zu Verhandlungen.

Noch heute kann man an der erhaltenen und restaurierten Architektur auf die Blütezeit der Havelberger schließen. Das Wahrzeichen und gleichzeitig kultureller Mittelpunkt in Havelberg ist der Dom St.Marien. Von Mönchen des Prämonstratenserordens Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut, ist er eine Mischung aus gotischen und romanischen Stilelementen, resultierend aus Zerstörung und Wiederaufbau in unterschiedlichen Epochen. Ein Rundgang durch den Dom vermittelt eine Fülle von interessanten Eindrücken:

Wunderschöne Glasmalerei im nördlichen Seitenschiff aus dem 14. und 15. Jahrhundert;
Lettner und Chorschranke;
Frühgotisches Chorgestühl;
20 Reliefs mit Darstellung der Passion Christi;
Figürliche Meisterwerke aus vergangenen Jahrhunderten;
Paradiessaal;
Kreuzgang und mehr ...

Sowohl der Paradiessaal als auch der Kreuzgang bieten mit ihrer ausgezeichneten Akustik eine gute Gelegenheit zu klangvollen Veranstaltungen. Konzerte, zum Beispiel mit Justus Franz oder den Regensburger Domspatzen, sind ein Erlebnis besonderer Art.

 

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